Presse

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25.03.2014, 10:47 Uhr | NWZ Ammerland; Heiner Otto
Kreistag einig: Berufsstarterklasse unbedingt erhalten
Arbeitsagentur will keine Zuschüsse mehr gewähren – Ammerland stellt eigene Mittel
Berufsstarterklassen sind seit ihrer Einführung auch im Ammerland eine Erfolgsgeschichte. Nun drohen diesem Modell ernste Probleme, denn die Arbeitsagentur Wilhelmshaven will sich nicht mehr an der Kofinanzierung beteiligen. Damit es gar nicht erst zu Schwierigkeiten kommt, denkt der Landkreis Ammerland darüber nach, finanziell in die Bresche zu springen. „Nur so scheint mir sichergestellt, dass wir keinen Bruch in dieser äußerst sinnhaften Förderung junge Leute haben. Selten haben wir Kreisgelder so gewinn- und erfolgsbringend eingesetzt wie bei den Berufsstarterklassen“, unterstrich Landrat Jörg Bensberg am Donnerstag während der Sitzung des Kreistags in Westerstede unter dem Beifall aller Abgeordneten.

In einer sich anschließenden Debatte kritisierte MdL Jens Nacke (CDU), dass die Arbeitsagentur zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt aus der Förderung aussteige. „Ein besserer Weg wäre es, zu sagen, wir nehmen die achten Klassen mit rein und fördern sie noch zwei Jahre. Dann hätte der Landkreis in Ruhe entscheiden können.“

Auch MdL Sigrid Rakow (SPD) erklärte mit Blick auf die Arbeitsagentur: „Das hätte man geschickter machen können. Das läuft nicht rund.“ Sie hoffe auf Signale aus Berlin, dass weiter gefördert werde. Während Friedrich Haubold (Grüne) Kreismittel befürwortete, beklagte sich Frank Oeltjen (SPD), dass die Kommunen immer mehr Fremdaufgaben übernehmen müssten. Jörg Weden (SPD) sagte, man werde keinen Schüler im Regen stehen lassen.

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