Presse

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07.02.2012, 11:53 Uhr | NWZ Ammerland; Markus Minten
Auch 2013 heißt es Nacke gegen Rakow
58 von 59 CDU-Mitglieder stimmten mit Ja. Der Landtagsabgeordnete setzt auf eine Fortführung der schwarz-gelben Koalition.
Mit „großer Freude“ sieht Jens Nacke seit Mittwochabend den kommenden gut elf Monaten entgegen. Nach Ablauf dieser Zeit ist Landtagswahl, und der jetzige CDU-Abgeordnete soll auch dem kommenden Landtag angehören. Und die 60 Mitglieder, die Mittwochabend zur Kandidatenkür in den Ohrweger Krug gekommen waren, taten das ihre, um die Freude des Abgeordneten zu steigern: Mit 58 von 59 gültigen Stimmen machten sie den 40-jährigen Wiefelsteder erneut zu ihrem Kandidaten.

Damit wird Nacke im Wahlkreis 72 (Ammerland, ohne Rastede) erneut gegen Sigrid Rakow antreten, die 2003 und 2008 Nacke zwar unterlegen, über die Landesliste aber jeweils ebenfalls in den Landtag eingezogen war. Die 60-Jährige war vor zwei Wochen von der SPD nominiert worden.

Nacke zeigte sich nach seiner Wahl zuversichtlich, dass die derzeitige Koalition auch nach dem 20. Januar 2013 Bestand haben wird: „Ich bin mir sicher, dass Niedersachsen weiter von CDU und FDP regiert wird.“ Dazu dürfe man sich aber nicht auf dem Erreichten ausruhen, so CDU-Kreisvorsitzender Peter Kellermann-Schmidt. Man müsse Kurs halten und beständig weiterarbeiten. Bei allen Erfolgen, die gerade auch das Ammerland vorzuweisen habe, brauche man die Unterstützung von Bund und Land. Damit man im Januar 2013 Jens Nacke im Landtag und etwas später im Jahr auch einen Abgeordneten im Bundestag habe, müsse man „richtig in die Hände spucken“.

Erster Gratulant Nackes nach der Wahl war Hartmut Möllring. Der niedersächsische Finanzminister hatte die CDU-Mitglieder zuvor über die Situation des Landes vor der Wahl informiert. Und die sieht der Minister durchaus rosig: Volle Unterrichtsversorgung, mehr Geld als je zuvor für den Wissenschaftsbereich und Investitionen in Straßen und Häfen hätten das Land vorangebracht. „Das es so gut läuft, ist auch ein Verdienst von Jens Nacke“, zollte der Minister dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Fraktion Anerkennung für dessen Arbeit im Landtag. „Wir brauchen ihn in Hannover, da ist er unverzichtbar“, hatte er den Mitgliedern vor deren Votum mit auf den Weg gegeben. Und die sahen das ebenso.

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